Zigarren wünschen sich ein heimatliches Klima mit einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 bis 80 Prozent, damit sie geschmeidig und elastisch bleiben und nicht austrocknen.
Eine ausgetrocknete Zigarre brennt zu schnell, ungleichmäßig und wird beim Rauchen heiß. Das wiederum führt dazu das sie einen scharfen, beißenden Geschmack bekommt.
Sie darf aber auch nicht zu feucht sein, weil sie dann schwer brennt und der Klumpen Tabak den Zug behindert. Ein echtes Rauchvergnügen vermittelt nur eine gut klimatisierte Zigarre. Der Humidor ist eine Zigarren-Klimakammer.
In einem Humidor herrscht das wonne-volle feuchtwarme Klima der Karibik mit einer Temperatur von 20 bis 22°C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 bis 80%.
Wichtig für das Wohlbefinden unserer Zigarren ist nicht die Wärme sondern vor allem die Feuchtigkeit.
Bei kleinen Humidoren wirkt ein Schwamm oder poröser Stein als Hygrolator, bei großen Kammern sorgt eine Klimaanlage für eine sachgemäße Lagerung.
Kleinere Humidore, in denen ein Schwamm oder ähnliches für die nötige Luftfeuchtigkeit sorgt, bedürfen einer gewissen Überwach-ung. Vor allem muß der Hygrolator regelmäßig mit Wasser befeuchtet werden und zwar mit destilliertem Wasser, weil sich sonst Schimmel bildet. Zigarren trocknen in zentralbeheizten Räumen innerhalb weniger Tage aus, eine Reklimatisierung im Humidor erfordert jedoch mehrere Wochen.
Das Innere des Humidors sollte hin und wieder auch gereinigt werden, aber bitte nicht mit einem feuchten Lappen, sondern nur mit einem trockenen Tuch. Sollte im Laufe der Zeit ein hellgrauer Flaum ihre kostbaren Zigarren überziehen, so geraten Sie nicht gleich in Panik denn dieser harmlose Schimmel zeigt, daß die Zigarre reift. Wenn Sie der Flaum stört, wischen Sie ihn mit einem weich Tuch ab.
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